Angebotsübersicht 2022

PURREGIO HEINSBERG 6 Von Manfred Kistermann Am Anfang war die Box. Die Kiste stand im Heim von Marion Henrich. Den frauhohen Kasten hatte die künstlerisch und handwerklich begabte Geilenkirchenerin eigenhändig gezimmert und bemalt, ihn mit schwarzen und weißen Streifen und Karomustern versehen. Das seltsame Exemplar diente allerdings nur einem einzigen Zweck: Kulisse zur Selbstdarstellung mittels SmartphoneFoto zu sein. Dem Selfie also. Jetzt ist die Box umgezogen, hat „Wächter“ in Form von zwei „Eistüten“ bekommen. Diese bestehen aus jeweils drei rot und weiß lackierten Autoreifen, die weiße Kunststoffkugeln krönen. Als Hingucker prangt darüber ein schwarzes „Bam“ mit gelbem Stern und heißt die Besucher im neuen Geilenkirchener Selfieland willkommen. In einer großen Halle an der Brucknerstraße hat Marion Henrich ein Paradies für SelfieJünger und InstagramHelden geschaffen. In liebevoller Kleinarbeit erschuf sie eigenhändig innerhalb von acht Monaten verschiedene Kulissen, in denen sich die Selbstdarsteller verewigen können. Die inspirierenden und abwechslungsreichen Szenerien bringen selbstverliebte Ablichter*innen in Traumwelten, die aber der Realität sehr nahe sind. So liegt in einem Setting ein größeres Boot im Sand, daneben sind Liegestuhl und Sonnenschirm platziert. Viele kleine Accessoires machen die Strandszene perfekt. Gleich gegenüber geht es in den Zirkus: Strohballen, bunte Für Bilder mit Wow-Effekt: Das Selfieland in Geilenkirchen bietet Besuchern unterschiedlichste Kulissen und jede Menge Requisiten, um sich selbst zu fotografieren oder sich von anderen ablichten zu lassen. Kitsch, Konfetti undKussmäulchen Hier ist es, das Paradies für „Selfisten“ auf der Jagd nach dem perfekten Motiv. Posing ist im Selfieland nicht peinlich, sondern ausdrücklich erwünscht. Fotos: Manfred Kistermann gestreckt werden. Süß ist auch das französische Café, stilecht mit Bistrotischen, auf denen Eishörnchen aus Plastik liegen: schlecken ist hier verboten, aber so zu tun als ob, ist durchaus gewollt. Mit viel Liebe und Geduld hat die SelfielandErbauerin Verwertbares beim Sperrmüll gesucht, die Fundstücke liebevoll aufbereitet, sich via eBay dekoratives Beiwerk schenken lassen oder gar verrückte Dinge in den USA bestellt. So sind nicht nur die fast 30 verschiedenen MotivKojen entstanden, sondern es liegen auch zahlreiche Requisiten bereit: Brillen in allen Formen und Farben, Handtaschen, Halsketten und jede Menge Kleider. Wer es frivol mag – bitte schön: leuchtend pinke Schaftstiefel oder Moonboots mit schrillen Dekors warten nur darauf, in SzeLook und Blick von der Chefin höchstselbst. Gerne greift sie auch zum Smartphone, wenn die Arme der Besucher mal zu kurz sind. Denn: Weiter weg heißt, es geht mehr aufs Bild von Kulisse und Kussmäulchen. Und wer es mag, von dem dreht die Selfieland-Erbauerin auch gerne ein Boomerang-Video. Bei dieser derzeit besonders beliebten Version der Selbstdarstellung wird ein Bewegungsmoment eingefangen, der in einer Endlosschleife abgespielt wird. Oft wackelt die Person dann lustig hin und her. Für Isabel ein ganz besonderer Spaß. Genüsslich lässt sie sich für ihr Boomerang-Video mehrfach ins Bälle-Bad fallen. Marion Henrich filmt derweil mit dem Handy und hält auch fest, wie sich Isabel mühsam aus dem „Kugellager“ herauswindet. der Box war geboren. „Seitdem kann ich mich darstellen, wie ich möchte. Die Lust an der täglichen Verwandlung macht besonders Spaß“, verrät sie. Wie die meisten Selfie-Selbstverliebten teilt sie ihre Bilder im Netz und erhofft sich Likes. Inzwischen hat sie eine beachtliche Anzahl an Followern. Und weil es mittlerweile so viele Zeitgenossen gibt, die von der „Selfitis“ infiziert sind, will die Geilenkirchenerin zu dieser Leidenschaft die entsprechende Bühne und „Werkstatt“ bieten. < Isabel posiert profihaft. Sie hat sich für ein quietschebuntes Seventies-Outfit mit neonpinken Schaftstiefeln und großen Engelsflügeln entschieden und flirtet fleißig mit der Kamera ihres Smartphones. Marion Henrich (rechts) freut‘s. Sie hat die bunte Erlebniswelt für „Selfisten“ erschaffen. Zehn auf einen Streich Zu Corona-Zeiten ist nur zehn Personen mit einem gültigen Ticket gleichzeitig der Aufenthalt im Selfieland gestattet. Die Karten gibt es online. Im Netz sind auch die Schilder – Manege frei. Und nebenan lockt der Urwald. Hier hängen wilde Schlingpflanzen von der Decke. In direkter Nachbarschaft steht ein Ölfass im Sand, gleich könnte hier ein Cocktail serviert werden, Karibikfeeling inklusive. Alkohol ist allerdings im Paradies der Selbstdarsteller verboten. Zuckersüße, gespitzteMäulchen Dafür gibt es Süßes: In der CandyBar, ganz in Rosa getaucht, kann nach Herzenslust zwar nicht genascht, dafür aber gerne das zuckersüße, gespitzte Mäulchen in die Kameralinse 7 ne gesetzt zu werden. Das hat auch Isabel sofort erkannt, die an diesem Tag in die fast 500 Quadratmeter große Halle gekommen ist. Schnell hat sie sich ein Outfit ausgesucht, die Engelsflügel umgeschnallt und sich neben dem aufblasbaren Einhorn in Pose gebracht. Und weil die Selfies immer nur aus der Perspektive einer Armlänge bestehen, somit kaum ein größerer Bildausschnitt möglich ist, gibt es beim Besuch im Selfieland auch eine Portion Aufnahme-Assistenz. Professionelle Beleuchtung ist natürlich selbstverständlich. Zusätzlich gibt es Tipps zu Die Herrscherin im Selfieland freut sich ehrlich, wenn es den Besuchern in ihrem Reich gefällt. Ihr geht es weniger um ein Geschäft, sondern eher darum, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Obwohl sie dem Zielgruppenalter längst entwachsen ist – die „Selfisten“ sind laut Forschung zwischen 18 und 24 Jahre jung – hat die gestandene Frau erst vor knapp drei Jahren Gefallen an der fotografisch festgehaltenen Selbstinszenierung gefunden. Unter einem künstlerischen Aspekt, wie sie betont. Ihre Tochter hatte sie auf die Spur von Instagram gebracht – und die Idee zum Basteln Öffnungszeiten einzusehen. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren haben nur Zutritt in Begleitung eines Erwachsenen. Der Eintritt kostet 25 Euro. Vor dem Besuch einer neuen Gruppe wird das Selfieland für 30 Minuten geschlossen, es wird aufgeräumt, die Motive werden wieder ordentlich gerichtet und die Requisiten desinfiziert. Selfieland Brucknerstraße 6, 52511 Geilenkirchen ˽www.selfie.land.de 6 Von Günther von Fricken Ben Herrmann wird am 7. November zwei Jahre alt. Er kam mit einer seltenen, fortschreitenden neuromuskulären Erkrankung zur Welt. Um davon geheilt zu werden, erhielt der kleine Junge aus WegbergKlinkum im April im Universitätsklinikum Bonn einen „Zaubertrank“. Mit Zolgensma wurde ihm das mit 1,9 Millionen Euro für eine einmalige Anwendung teuerste Medikament der Welt per Infusion verabreicht. Es soll in der Lage sein, Spinale Muskelatrophie/SMA zu heilen. Das Medikament war seit Mai 2019 für den US-amerikanischen Markt zugelassen. Im Frühjahr 2020 erteilte die europäische Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung für die Europäische Union. Bens Körper brauchte das Medikament zwingend vor seinem zweiten Geburtstag. Bens Erkrankung hatte in unserer Region eine beispiellose Welle der Solidarität ausgelöst. Die Aktion „Kämpft mit Ben“ der Deutschen Muskelstiftung wurde aber auch weit über den Kreis Heinsberg hinaus bekannt. Mehrfach waren Fernsehteams und Medienvertreter vor Ort in Wegberg und berichteten über Bens Schicksal. Viele Vereine, Organisationen oder Personen engagierten sich und riefen Aktionen ins Leben, mit denen Geld für die Behandlung des kleinen Jungen gesammelt werden konnte — was zu Zeiten der Corona-Krise mit immer mehr abgesagten Veranstaltungen, Konzerten oder Aktionen gar nicht so einfach war. „Zaubertrank“ Einige Monate später sind seine Eltern Chris und Mag Herrmann nicht nur glücklich über die enorme Spendenbereitschaft der Menschen und die Tatsache, dass am Ende die Krankenkasse die Behandlung übernahm (rund 1,6 Millionen Euro an Spenden waren bis zum „Zaubertrank“ — wie die Herrmanns Zolgensma nennen — bereits zusammengekommen, die nun für therapeutische Hilfsmittel für Ben genutzt sowie in die Forschung gesteckt werden). Vor allem freuen sie sich über jeden Tag, an dem sie eine Aufwärtsbewegung bei ihrem Sohn beobachten können. „Es passieren immer neue Dinge, bei denen wir die zunehmende Beweglichkeit von Ben feststellen können“, berichtet Vater Chris und ergänzt: „Ben macht motorische Fortschritte, er lernt immer mehr, Arme und Beine zu bewegen und Körperspannung aufzubauen. Er macht eigene Erfahrungen, wo seine Grenzen liegen und was er schafft. Es ist aufregend zu sehen, wenn er sich dank des Hüpf-, Geh- und Stehtrainings eigenständig hinstellen kann.“ Ben im Kreis seiner Familie. Seine Eltern freuen sich über die enorme Spendenbereitschaft und über die Fortschritte, die ihr jüngster Spross nach der Medikamentengabe macht. Ein kleiner Kämpfer feiert Geburtstag unddas Leben Ben aus Wegberg-Klinkum erhielt im April das teuerste Medikament der Welt. Jetzt ist der bald Zweijährige auf demWeg der Besserung und macht viele Fortschritte: im Kindergarten, bei Therapieeinheiten, beim Spielen. Fotos: Günther von Fricken Tag für Tag wird der kleine Kämpfer, der die Behandlung gut überstanden hat, aktiver und erforscht seine Umwelt. Da kann es durchaus vorkommen, dass er mit seinem „Auto“, einem Indoor-Rolli, ganz andere Pläne entwickelt und sich auf den Weg in den Garten macht, um zu schauen, was seine Eltern dort machen. Oder aber er spielt im besagten „Auto“ mit seiner Schwester Pia Fangen — rund um den heimischen Wohnzimmertisch. Überhaupt kümmere sich Pia ganz toll um den kleinen Bruder, sagt Papa Chris. Und auch der unermüdlichen Arbeit Mags, die Tag für Tag mit Ben zu Therapie- und anderen Terminen unterwegs ist, könne er nicht genug Anerkennung zollen. Weitere Therapien Bens „Terminplan“ ist ziemlich voll, denn um seine Beweglichkeit nach der Zolgensma-Gabe zu verbessern, stehen nun weitere Physiotherapien und eine Pferdetherapie an. Bei der Physiotherapie geht es darum, die Gelenke weiter in Bewegung zu setzen und die Muskeln mittels verschiedener Übungen „weich“ zu machen. Auf dem Erlebnishof „Panuba“ bei Gregor Mama Mag ist täglich mit ihrem Sohn unterwegs zu Terminen und Therapien. Dabei lernt Ben auch viele neue Freunde kennen. Die sind mitunter ganz schön haarig. 10.10.20_pur_006 3 02.10.2020 12:49:29 7 und die Tatsache, da s a Ende die Krankenka se die Behandlung übernah (rund 1,6 Millionen Euro an Spenden waren bis zu „Zaubertrank“ — wie die He r anns Zolgens a nennen — bereits zusa engeko en, die nun für therapeutische ilfs i tel für Ben genutzt so ie in die Forschung gesteckt erden). Vor alle freuen sie sich über jeden Tag, an de sie eine Auf ärtsbe egung bei ihre Sohn beobachten können. „Es pa sieren im er neue inge, bei denen ir die zuneh ende Be eglichkeit von Ben feststellen können“, berichtet Vater Chris und ergänzt: „Ben macht motorische Fortschritte, er lernt im er ehr, Ar e und Beine zu be egen und Körperspannung aufzubauen. Er acht eigene Erfahrungen, o seine Grenzen liegen und as er scha ft. Es ist aufregend zu sehen, enn er sich dank des üpf-, Geh- und Stehtrainings eigenständig hinstellen kann.“ Ben im Kreis seiner Fa ilie. Seine Eltern freuen sich über die enor e Spendenbereitschaft und über die Fortschri te, die ihr jüngster Spro s nach der Medika entengabe macht. a s W r - li er i lt i A ril d s t rst M i t d r W lt. J t t ist d r b l Z ij ri a f d W d r B ss r u m t vi l F rts ri t : im Kindergarten, bei Therapieeinheiten, beim Spielen. Tag für Tag wird der kleine Kä pfer, der die Behandlung gut überstanden hat, aktiver und erforscht seine elt. a kann es durchaus vorko en, da s er mit seine „Auto“, eine Indoor-Rolli, ganz andere Pläne ent ickelt und sich auf den eg in den Garten macht, u zu schauen, as seine Eltern dort achen. der aber er spielt im besagten „Auto“ it seiner Sch ester Pia Fangen — rund u den heimischen ohnzimertisch. berhaupt kü ere sich Pia ganz toll u den kleinen Bruder, sagt Papa Chris. Und auch der unerüdlichen Arbeit Mags, die Tag für Tag mit Ben zu Therapie- und anderen Ter inen unter egs ist, könne er nicht genug Anerkennung zollen. eitere Therapien Bens „Ter inplan“ ist zie lich voll, denn u seine Be eglichkeit nach der Zolgens a-Gabe zu verbe sern, stehen nun eitere Physiotherapien und eine Pferdetherapie an. Bei der Physiotherapie geht es daru , die Gelenke eiter in Be egung zu setzen und die Muskeln i tels verschiedener Übungen „weich“ zu machen. Auf de Erlebnishof „Panuba“ bei Gregor Kryk in Uevekoven reitet Ben mit seiner Mutter Mag über die benachbarten Feldwege, in einer Körperhaltung, die seine Muskulatur stärkt. Er zeigt aber auch große Begeisterung für die Tiere, die dort leben und findet es toll, die Alpakas zu streicheln (ein weißes Alpaka wurde übrigens dort nach Ben benannt) oder mit Hunden, Hühnern und anderen Tieren zu spielen. Nicht minder wichtig wie die Pferdetherapie ist es für Ben, gemeinsammit seinen Eltern im Rahmen der Schwimmtherapie jeden Tag schwimmen zu gehen. Seit einigen Wochen besucht er den AWO-Kindergarten in Wegberg und verbringt hier nach der gelungenen Eingewöhnungsphase täglich drei bis vier Stunden. „Er liebt es, mit den anderen Kindern zu spielen“, sagt Mutter Mag, die wie ihr Mann Chris glücklich darüber ist, dass die therapeutische Entwicklung ihres Sohnes bislang hervorragend im Zeitplan liegt. Nachdem sein Körper das Medikament Zolgensma gut aufgenommen hat, steht für Ben und seine Familie jetzt im Oktober der nächste große Untersuchungstermin an. Danach werden weitere Pläne für seine Entwicklung erstellt. Begeistert ist Familie Herrmann vom riesigen Feedback, das das Schicksal Bens immer noch in der Bevölkerung der Region und darüber hinaus erzeugt. „Viele Menschen fragen nach, wie es Ben geht. Und wir werden auch die Spendenaktion weiter fortführen. Aktuell sind wir bei 1,8 Millionen Euro. Wir haben aber das Ziel, bis zum Jahresende zwei Millionen zu erreichen“, erzählt Chris Herrmann. Denn neben Ben, so sagen die Eltern, soll die Deutsche Muskelstiftung auch weiteren betroffenen Kindern helfen. < Die Krankheit Spinale MuskelAtrophie (SMA) ist eine seltene, genetisch vererbte neuromuskuläre Erkrankung. Sie verursacht eine fortschreitende Muskelschwäche und Bewegungsunfähigkeit aufgrund von Muskelschwund (Atrophie). Das kann das Krabbeln und die Gehfähigkeit beeinflussen, die Atmung und das Schlucken, die Bewegung der Arme, der Hände, des Kopfes und die Kopfhaltung. Es gibt verschiedene Formen der SMA und ein breites Spektrumwie sehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen sein können. In Deutschland gibt es ungefähr 5.000 Betroffene in allen Altersstufen. [Deutsche Muskelstiftung] Weitere Infos (auch zu Spenden): ˽www.deutsche-muskelstiftung.de „Es passieren immer neue Dinge, bei denen wir die zunehmende Beweglichkeit von Ben feststellen können“ Chris Herrmann a a Mag ist täglich mit ihre Sohn unter egs zu Ter inen und Therapien. Dabei lernt Ben auch viele neue Freunde kennen. Die sind mitunter ganz schön h arig. 10.10.20_pur_007 4 02.10.2020 12:49:44 Jürgen Carduck Leitung Werbemarkt Tel.: 0241 - 5101 568 E-Mail: juergen.carduck@medienhausaachen.de Download der AGB https://www.medienhausaachen.de/red/pdf/agb/agb_anzeigen.pdf 2022 Erscheinungstermine und Anzeigenschluss Ausgabe Erscheinungstermin Anzeigenschluss Druckunterlagenschluss Beilage in der Tageszeitung 01-2022 04.03.2022 14.02.2022 19.02.2022 05.03.2022 02-2022 06.05.2022 22.04.2022 27.04.2022 07.05.2022 03-2022 17.06.2022 03.06.2022 10.06.2022 18.06.2022 04-2022 02.09.2022 19.08.2022 25.08.2022 03.09.2022 05-2022 04.11.2022 21.10.2022 27.10.2022 05.11.2022 06-2022 06.01.2023 23.12.2022 29.12.2022 07.01.2023 Auflage: 15.500 Exemplare

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